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  DETAILANSICHT


 
INTERVIEW
 

 

 

Interview mit Hans-Joachim Zillmer

Autor von Darwins Irrtum

geführt von Lars A. Fischinger (1999)

 

1. Herr Zillmer, in Ihren Publikationen berichten Sie vor allem von der These, daß der Mensch einst real Saurier mit eigenen Augen gesehen hat. Wann kam Ihnen diese Idee?

Spätesten zu dem Zeitpunkt als ich versteinerte Spuren von Dinosauriern und Menschen in den gleichen geologischen Schichten neben- und ineinander sah. Vermutungen in dieser Hinsicht bestanden schon lange, da in Amerika im vorigen Jahrhundert mehrere Fundstellen in entsprechenden geologischen Schichten wissenschaftlich dokumentiert wurden.

2. Wie lange beschäftigen Sie sich mit Fragen über evtl. Fehler im bisherigen Denkgebäude der Wissenschaft ausführlich?

Als Kind interessierte ich mich schon für Dinosaurier und auch die Menschheitsentwicklung, da damals die Entdeckung des Neandertalers ein wichtiges Thema des Schulunterrichts war und wir einen Ausflug in das alte Museum im Neandertal machten. Zu damaliger Zeit war Karl May meine Lieblingslektüre. In dem Bücherklub, wo meine Eltern Mitglied waren, gab es dann aber kein Buch aus dieser Reihe, und so kaufte ich eines von Robert Charroux wegen des interessanten Titels Verratene Geheimnisse. Diese Lektüre bedeutete den Anfang eines langen Umdenkungsprozesses, denn der Autor beschrieb schier unglaubliche Dinge, die nicht in Einklang mit unserem schulwissenschaftlichen Weltbild stehen können. Beispielsweise die Karte von Piri Reis aus dem Jahre 1514, die seit 1929 im Topkapi-Palst in Istanbul lagerte. Sie zeigt die Antarktis eisfrei und zudem die Topographie des unter den Eismassen liegenden Kontinents. Im Gegensatz dazu gibt es am Nordpol kein Land. Lange Zeit galt diese Karte daher als Ausgeburt der Phantasie. Kurz bevor ich in diesem Buch über die Karte des Admirals Piri Reis las, wurde von uns im geophysiklaischen Jahr 1957 erst durch Satellitenaufnahmen offiziell diese Entdeckung gemacht. Ja, die Antarktis an sich wurde von uns offiziell auch erst im Jahre 1818 entdeckt. Vorher war an dieser Stelle auf den im Mittelalter gebräuchliche Karten nur Wasser eingezeichnet. Die Angaben auf der Karte aus dem Jahre 1514 stehen im krassen Widerspruch zu unserem schulwissenschaftlichen Weltbild. Die Frage, wie ein Mensch die Landmassen unter dem Eis katographieren konnte, beschäftigt mich seit diesem Zeitpunkt. Die Lösung ist einfach aber revolutionär. Die Antarktis war in geschichtlicher Zeit, also wahrscheinlich nur vor ein paar tausend Jahren eisfrei und es gab zu diesem Zeitpunkt eine Hochkultur, die über hoch technische Möglichkeiten verfügte, denn aufgrund der Erdkrümmung benötigt man Kenntnisse der höheren Mathematik um eine Karte auch nur annähernd genau zu zeichnen. Die Begründung für diese nicht mit unserem Weltbild in Einklang stehenden unumstößlichen Beweise liefere ich in DARWINS IRRTUM stellt das Ergebnis eines langen Umdenkungsprozesses dar.

3. In Ihrer viel diskutierten Buchpublikation Darwins Irrtum stellen Sie den Leser auch den sog. Hammer vor, der von Mrs. Hahn einst gefunden wurde. Dieser umstrittene Fund soll - so die bisherigen Ideen anderer Autoren - Millionen Jahre alt sein. Wie denken Sie über das Alter und die Herkunft des Fundes?

Diesen fossilen Hammer, den bisher nur wenige Menschen im Original gesehen haben, hielt ich selbst in Händen und konnte ihn selbst untersuchen. Kritiker behaupten, daß sich um eine Fälschung handelt, wie es kategorisch auch von allen Artefakten behauptet wird, die nicht in das uns bekannte Bild der Zeitepochen passen, da sie in zu alten geologischen Schichten gefunden wurden. Diesen Hammer kann man jedoch nicht fälschen, da der Hammerkopf aus fast purem Eisen ohne Verunreinigungen von Kohlenstoff oder Silizium besteht. Dieses Eisen wurde im vorliegenden Fall jedoch künstlich vergütet und es handelt sich deshalb um Stahl, wobei der wirkliche Härtegrad für unsere Betrachtung uninteressant ist. Bei der modernen Stahlherstellung wird das Ausgangsprodukt jedoch immer durch Kohlenstoff bzw. Silizium veruneinigt. Das bedeutet, dieser Stahl kann von uns gar nicht hergestellt und damit auch nicht gefälscht werden. Der Hammerstiel besteht andererseits aus versteinertem Holz und jedem ist klar, das dieses Material gemäß unserem Weltbild –zig Millionen Jahre alt sein muß. Kritiker sagen, der Hammerstiel wäre nachträglich montiert. Aber der Hammer war zum Zeitpunkt des Auffindens ganz von Sandstein umschlossen und er ist befindet sich auch heute zu einem großen Teil in diesem Gestein und ist mit ihm fest verbunden. Wer den Hammer einmal selbst gesehen hat wie ich, wird einsehen müssen, daß ein späteres Montieren des Stiels technisch gar nicht möglich ist. Der Sandstein wiederum müßte aufgrund geologischer Datierungen ungefähr 140 Millionen Jahre alt sein. Das glaube ich allerdings nicht. Meiner Ansicht nach ist der Hammer nur ein paar tausend Jahre alt. Das bedeutet aber, daß das angeblich uralte Gestein auch so jung sein muß. Für dieses insbesondere geologische Rätsel stelle ich in DARWINS IRRTUM ein aus meiner Sicht in sich widerspruchsfreies Modell zur Diskussion. Die Konsequenzen aus diesen Überlegungen sind für unser schulwissenschaftliches Weltbild jedoch schlicht und einfach vernichtend zu nennen...

4. Sie weisen immer wieder darauf hin, daß eine Fossilierung von Knochen extremen Druck etc. benötigt, der aber nur in rund acht Kilometern Tiefe erreicht wird. Dennoch liegen versteinerte Knochen offen auf der Erdoberfläche herum. Wie kann ein solcher Widerspruch erklärt werden?

Es ist in der Tat so, daß im Regelfall an der Erdoberfläche nichts versteinern kann, wenn man biologische Prozesse (Korallen) oder die Aushärtung magmatischer Massen außer Acht läßt. Landläufig glaubt man, daß etwas nur lange genug herumliegen muß, damit es versteinert, denn Versteinerungen sind ja etwas Alltägliches, ja förmlich Selbstverständliches. Heutzutage versteinert aber nichts mehr. Da entsprechende Prozesse gemäß unserem Weltbild lange zu dauern haben, müßten Versteinerungsvorgänge in allen möglichen Zwischenzuständen auch heutzutage zu beobachten sein. Das ist aber nicht so.

Wenn etwas versteinern soll, müssen entsprechend hohe Druck- und Hitzeverhältnisse gegeben sein. Aufgrund der unserem wissenschaftlichen Weltbild zugrunde liegenden Gleichförmigkeitstheorien darf es aber entsprechende Verhältnisse in unserer Erdvergangenheit an der Erdoberfläche nicht gegeben haben, da sonst eine gleichförmige Entwicklung unserer Erde nicht vorgelegen haben kann, wenn man Maßstäbe in globalem Rahmen anlegt. Wenn man beispielsweise die Displays zur Erklärung der Entstehung versteinerter Dinosaurier-Skelette im Dinosaur National Monument in Utah, USA, genau studiert, erkennt man die Unsinnigkeit der wissenschaftlichen Vorstellung vom Vorgang dieser Versteinerungsprozesse. Denn um die hierfür nötigen Druck- und Hitzeverhältnisse zu erhalten, muß man ein Skelett ungefähr 8 bis 10 km in die Erdoberfläche absinken, da durch die dann gegebene Auflast der nötige Druck und durch die zum Erdinnern hin anwachsende Erdwärme die nötige Hitze erzielt werden kann. Wenn das Skelett nun dort unten versteinert ist, braucht es nur wieder den langen Weg zurück zur Erdoberfläche machen. Erdflaltungen und Erosionseinflüsse sollen dabei behilflich gewesen sein. Seltsam ist, das diese abenteuerliche Reise manche Skelette relativ unbeschadet in einem intakten dreidimensionalen Zustand überstehen. Anderseits werden tagtäglich Funde von Dinosauriern an der Erdoberfläche gemacht. Diese Prozesse werden Regionalmetamorphose genannt. Es handelt sich angeblich um örtliche Ereignisse. Warum? Gibt man zu, daß diese Ereignisse in einem kurzen Zeitraum global abliefen – Dinosaurier starben ja weltweit plötzlich und zur selben Zeit aus -, dann handelt es sich nicht um Regionalmetamorphosen sondern mehr eine Art Globalmetamorphose. Dieser Begriff ist jedoch eine Wortschöpfung von mir. Genauer gesagt, fanden viele Regionalmetamorphosen in gewaltigem Ausmaß auf der ganzen Welt innerhalb kurzer Zeiträume statt. Die Funde von Dinosauriern auf der ganzen Welt bestätigen meine Ansicht.

Bei Tuba City (Utah) habe ich lose auf der Erdoberfläche liegenden Dinosaurier-Kothaufen untersucht, die neben versteinerten Spuren von diesen Urtieren liegen. Neben der Frage wie überhaupt ein Kothaufen versteinern kann, fragt sich, wieso nach der zur Versteinerung erforderlichen kilometerlangen und auch noch sehr langen Reise durch die Zeitepochen diese losen Kothaufen immer noch neben den Gesteinsschichten mit den Spuren liegen.

Der anscheinende Widerspruch ist nur aufzulösen, indem man die nötigen Druck- und Hitzeverhältnisse an der Erdoberfläche zuläßt. Aufgrund der weltweit versteinerten Funde muß dann aber von gewaltigen Erdkatastrophen in unserer Erdvergangenheit ausgegangen werden. Diese Vorstellung lehnen die Geologen und auch Biologen ab, da sie im konträren Widerspruch zu den Gleichförmigkeitstheorien eines Charles Lyell oder Charles Darwin, den Grundlagen unseres Weltbildes, stehen. Bis ungefähr 1980 lehnte aus diesem Grund die Geologie sogar Asteroideneinschläge auf der Erde grundsätzlich und kategorisch ab. Die Verifizierung des Dinosaurier-Impakts leitete jedoch einen Umdenkungsprozeß ein.

5. Sie gehen in Ihrem Buch auch auf die Frage ein, ob das Leben einer Art "Schöpfung" von Außen zu verdanken ist. Kann Ihrer Meinung nach die Idee der Paläo-SETI einige Fragen in der Evolution erklären bzw. verständlicher machen?

Aufgrund der bisher dargelegten Überlegungen, aber insbesondere durch in DARWINS IRRTUM vorgelegten geologischen Beweise muß auf eine junge Erde, genauer gesagt Erdkruste, geschlossen werden, die durch die kataklymischen Erdkatastrophen verflüssigt, umgeschichtet und neu gebildet wurde. Wußten Sie, daß die bekannten Niagarafälle aufgrund der gemessenen Erosionsrate höchstens 8000 Jahre alt sein können? Das fällt in den Zeitrahmen der Sintflut, wie schon der Prof. Dr. Alexander Tollmann, ehemals Professor für Geologie an der Universität in Wien in dem Buch Und die Sintflut gab es doch feststellte.

Gab es Erdkatastrohen und ist die heute zu sehende Erdkruste relativ jung, ich gehe von maximal 10 000 Jahren aus, kann es aufgrund der fehlenden Entwicklungszeit keine Evolution gegeben haben. Ich glaube an die Darstellung der ungefähr 6000 Jahre alte sumerisch-babylonischen Schöpfungsgeschichte. Auf den Keilschrifttafeln wird erzählt, daß wir Menschen gentechnisch von Göttern aus Fleisch und Blut erschaffen worden sind. Für uns ist diese Idee heutzutage durchaus vertraut, ja normal zu nennen. Aber als man im vorigen Jahrhundert die Keilschriftexte entzifferte, glaubte man an eine gut erfundene Science-fiction-Geschichte.

Die Idee der Paläo-SETI ist daher grundsätzlich nicht falsch, jedoch befindet sie sich in einer Sackgasse, da sich keine neuen Perspektiven ergeben bzw. der entscheidende Beweis nach wie vor fehlt. Wie auch immer, bringt man diese Idee mit den von mir vorgelegten Beweisen für eine junge Erde zur Deckung, wird daraus auch aus anderer Sicht – Rinderverstümmelungen, UFO-Entführungen, etc. – eine schlüssige Alternative zur unheilvollen Evolutionstheorie mit der darin eingebetteten Ideologie des Überlebens des Stärkeren. Ich weise in diesem Zusammenhang auf die hervorragenden Bücher der Lammers aus Österreich hin.

6. In Ihren Arbeiten sprechen Sie von persönlichen Ausgrabungen in Glen Rose, Texas, USA, an denen Sie teilnahmen. Wie ist es Ihnen gelungen dort zu arbeiten?

Auf der Suche nach dem fossilen Hammer in Glen Rose lernte ich Dr. Carl E. Baugh kennen, der mit dem Geologen Dr. Don Patton für die Leitung der Ausgrabungen verantwortlich zeichnet. Bei diesem Zusammentreffen erhielt ich damals eine entsprechende Einladung. Inzwischen wurde ich auch zu Ausgrabungen eines Dinosauriers in Colorado zusammen mit einem Expertenteam eingeladen. Ein Resultat der guten Resonanz auf mein Buch in Amerika. Übrigens wird bei diesem Anlaß ein uraltes Bild wissenschaftlich untersucht, das einen Menschen und einen Dinosaurier zeigt. Dinosaurier sind aber ein Rekonstruktionsprodukt unseres Jahrhunderts. Wenn wir beweisen können, daß dieses Bild alt ist, dann sah der Künstler einen Dinosaurier mit eigenen Augen. Ein weiterer unschlagbarer Beweis für meine These Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam.

7. Thema Sintflut: Sehr viele Völker rund um die Erde kennen eine Flut. Denken Sie, daß dieser Mythos den Untergang der Saurier erklärt und wenn ja, haben Sie eine Vermutung, wann dies geschah?

Die weltweite Sintflut ist Realität. Es gibt genügend geologische, ethnologische und viele andere Beweise. Die Mythen fast aller Völker rund um den Erdball berichten von entsprechende Ereignissen. Man muß sehen, daß die Sintflut ein zeitlich und räumlich aufgefächertes Ereignis darstellt. Außerdem gab mehrere Erdkatastrophen in einem zeitlichen Abstand von vielleicht nur ein Jahrhunderten. Durch dese Katastrophen starben fast alle Dinosaurier aus, wie es die Geologen und Biologen inzwischen ja auch bestätigen. Nur, die Folgen eines einzigen Impakts nördlich der Halbinsel Yukatan in Mexiko reicht für das weltweite Aussterben der Dinosaurier nicht aus, denn sie starben auch am Südpol oder in Australien. Der Zeitpunkt liegt dann auch nicht 65 Millionen Jahre zurück, sondern Dinosaurier bevölkerten noch vor ein paar tausend Jahren die Erde. Die Drachen unserer Überlieferungen waren Dinosaurier bzw. Großechsen, die die Sintflut überlebten. Siegfried tötete einen Lindwurm und badete im Drachenblut. In dem Epos Tristan und Isolde, das wahrscheinlich aus keltischer Zeit vor der Zeitenende stammt, wird auch von einem Drachenkampf berichtet. Tristan schneidet dem erlegten Drachen zum Beweis die Zunge heraus.

Die Sintflut ereignete sich höchstens vor 9500 Jahren wie Professor Tollmann unter Berücksichtigung der Gleichförmigkeitstheorien feststellte. Da sich Katastrophen und Gleichförmigkeit gegenseitig ausschließen kann dieser Zeitrahmen nur den frühesten Zeitpunkt darstellen. Aufgrund geologischer Beweise – Beispielsweise das Alter der Niagarafälle - und logischen Überlegungen muß man den Zeitpunkt mit dem Hauptereignis der Sintflut und des Sintbrands auf vielleicht 6000 vor heute ansetzen. Allerdings muß davor mindestens ein weiterer Weltuntergang abgelaufen sein. Dieses Ereignis ist meines Erachtens vor ungefähr 10 000 Jahren abgelaufen. Auch für diese Behauptung gibt es Hinweise und Beweise.

8. Sie stellen in Ihrem Buch einige durchaus nachzuvollziehende Behauptungen auf, die sich phantastisch anhören. Beispielsweise bestreiten Sie, daß die Vögel nicht von Dinosauriern abstammen, obwohl man das doch in jeder Zeitung oder jedem Magazin mit vielen bunten Bildern sehr schön erklärt bekommt.

Da ich ein Anhänger der Katastrophentheorie bin, lehne ich eine sich langsam vollziehende Evolution ab, denn die widerspricht den geltenden Naturgesetzen, beispielsweise dem Entropiesatz aus der Wärmelehre. Missing links jeder Art kann es deshalb und aus logischen Gründen nicht geben. Ein Tier mit einem weiter entwickelten Körperteil ist ein Krüppel. Beispielsweise bei einem Fisch, der sich nicht Sehnlicheres wünscht als ein Landtier zu werden, muß sich die Flosse zu einer Hand entwickeln. Ein Fisch mit einer halben Hand/Flosse ist aber keine Weiterentwicklung. Genauso ist ein Landtier mit einer halben Flosse ein Krüppel. Warum können wir Menschen denn noch nicht fliegen, obwohl wir eine n möglichen Prozeß der Weiterentwicklung sogar bewußt geistig steuern könnten. Haben Sie schon einmal überlegt, daß es nicht jeweils ein missing link geben müßte, sondern bei jedem Übergang von einer Tierart zur anderen unzählige? Wo sind diese ganzen missing links? Wir kennen nicht eines. Warum gibt es heute keine missing links mehr?

Wie auch immer viele meiner Voraussagen sind in der kurzen Zeit seit des Erscheinens meines Buchs schon wissenschaftlich bestätigt worden. Daß Vögel nicht von theropoden Dinosauriern gewendet zu haben, hat Nicholas Geist von der Oregon State University, der die Fossilien studierte, laut einer Melgung vom 21.1.1999 bestätigt.

Laut einer Meldung vom 28.4.1999 hat eine umfassende Genstudie von einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Pascal Gagneux von der Universität von Kalifornien in San Diego ergeben, daß die Menschheit in den vergangenen Millionen Jahren mindestens einmal beinahe ausgestorben wäre. Diese Feststellung läßt direkt an die globale Sintflut denken. Auf jeden Fall setzt dies einen kataklysmischen Weltuntergang voraus so wie ich ihn detailliert in DARWINS IRRTUM beschreibe. Wie gesagt, solche Ereignisse widersprechen der Evolutionstheorie in einer grundsätzlichen Art und Weise.

Laut einer Meldung vom 11.2.1999 haben Geologen von IKU Petroleum Research in der Barents-See vor der norwegischen Küste einen gigantischen Meteoritenkrater mit einem Durchmesser von 40 Kilometern gefunden. Das veröffentlicht die Wissenschaftszeitschrift GEMINI in ihrer neusten Ausgabe. Umrisse und Ausmaße des "Mjølnir" getauften Kraters wurden mittels seismischer Methoden erfaßt. Die gewaltige Kollision des zwei Kilometer großen Meteoriten, der die Erde mit einer Geschwindigkeit von 30.000 km/h traf, fand vor etwa 150 Millionen Jahren, im oberen Jura, statt und hatte mit Sicherheit katastrophale Auswirkungen auf die damalige Umwelt. Die Wissenschaftler glauben, daß während des Einschlags kurzzeitig Höchsttemperaturen von bis zu 10.000 Grad Celsius auftraten; die nachfolgenden Flutwellen haben sich von Kanada bis nach Rußland erstreckt; Schlamm und Gestein wurden vom Grund der  Meere in einem zügellosen Inferno bis in die Atmosphäre  geschleudert. Als sich die Urgewalten besänftigt hatten, wurde es kalt: Staubpartikel verdunkelten den Himmel und es trat das ein, was wir unter einem "atomaren Winter" verstehen. Das wissenschaftliche Team aus Norwegen sucht nach Antworten auf die Frage, wie das Leben auf der Erde solch ein Ereignis überstehen konnte. Genau dieses Szenario beschreibe ich aber bereits in meinem Buch.

9. Ihr aktuelles Buch ist sicher nicht die letzte Arbeit von Ihnen. Da Sie 1999 erneut in Glen Rose und Umgebung recherchieren, werden Sie Ihre Ergebnisse in einem zweiten Buch veröffentlichen?

Ja, ich war nicht nur im März 1999 in Amerika und nicht nur in Glen Rose seit dem DARWINS IRRTUM erschien. An vielen Orten habe ich selbst recherchiert und unglaubliche Entdeckungen gemacht. Es wurden ganz neue Ausgrabungsergebnisse dokumentiert, u. a. einen menschlichen Fußabdruck inmitten eines dreizehigen Dinosaurier-Abdrucks. Aber auch viele noch nicht dokumentierte Funde und Artefakte wie beispielsweise eine versteinerte Qualle, ein Stück versteinerte Dinosaurierhaut oder ein Becher aus Eisen in einem –zig Millionen Jahre alten Kohlebrocken gehören zu den außergewöhnlichen Objekten.

Aber auch bei Recherchen in Utah und New Mexiko konnte ich versteinerte menschliche Fußspuren neben den Abdrücken von Dinosauriern dokumentieren. Die Funde in Glen Rose sind also keine weltweit einmalig anzutreffenden Funde wie oft behauptet wird, um uninformierte Leser zu verunsichern. All dies und neue geologische Beweise für eine junge Erde werde ich hoffentlich zur Buchmesse im Herbst 2000 in einem neuen Buch vorstellen können. Im Augenblick gilt mein Augenmerk jedoch dem Erreichen der zweiten Auflage von DARWINS IRTTUM.

10. Bei einem Gespräch zeigte Sie mir bisher unveröffentlichten Funde. Werden diese in irgendeiner Form zukünftig von Ihnen veröffentlicht werden?

Ich hatte ja schon gerade auf ein paar dieser neuen und noch nicht in der Öffentlichkeit vorgestellten Funde hingewiesen. In bestimmten Umfang werde ich sicher etwas von den vielen neuen Beweisen veröffentlichen. Vieles wird von mir jedoch erst in dem von mir geplanten neuen Buch nächstes Jahr dokumentiert. Mir haben viele begeisterte Leser geschrieben und nach meinem neuen Buch gefragt. Etwas Spannung muß sein, aber ich glaube versprechen zu können, daß das neue Buch genauso spannend und interessant wird wie DARWINS IRRTUM für dessen Erstellung ich aufgrund der wissenschaftlichen Vorgehensweise - Belegstellen, etc. – zwei Jahre gebraucht habe. Wahrscheinlich reicht der zur Verfügung stehende Umfang eines Buches für den neuen Stoff und die von mir größtenteils vor Ort recherchierten und dokumentierten Beweise für eine junge Erde sowie der Koexistenz von Dinosauriern und Menschen gar nicht aus. Auf jeden Fall kann ich kann versprechen, daß neue Theorien mit den dazugehörigen wissenschaftlichen Beweise die bisher vorgelegte Beweisführung weiter untermauern und zementieren werden.

Ich danke Ihnen für das interessante Gespräch.

Es war mir eine Freude über neue Entwicklungen und Entdeckungen an dieser Stelle berichten zu können. Vielen Dank Herr Fischinger.

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