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Erstauflage 2004 bei LangenMüller,
die  4. Auflage als Sonderausgabe ist im Dezember 2012 bei Herbig erschienen


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Dieses Buch wurde in tschechisch und französisch übersetzt.

Bisher wurden von „Kolumbus kam als Letzter“ über 30.000 Exemplare verkauft.

 

Kolumbus kam als Letzter

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3. Auflage 2009

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Irrtümer der Erdgeschichte
»Verrückt oder genial?« fragte bereits »Bild« und »Ein Ingenieur schreibt die Weltgeschichte um« titelte »Welt am Sonntag«. Nach Bestätigung mehrerer spektakulärer Theorien des Bestseller-Autors Zillmer widmet er sich nach aufwendigen Recherchen nun den großen Rätseln unserer Vergangenheit: Brisante Fakten und Beweise, faszinierend und aufregend komponiert.

»Bereits mit seinem Bestseller ›Darwins Irrtum‹ erregte Zillmer weltweit Aufsehen: die letzten Dinosaurier starben nicht vor 65 Millionen Jahren, argumentiert er überzeugend, sondern bevölkerten noch im Holozän die Erde, gemeinsam mit unseren Urahnen! Mit seinem Spürsinn für Fehldeutungen in der Erd- und Menschheitsgeschichte – und ohne Ehrfurcht vor dem Althergebrachten – sorgt Zillmer in seinen Büchern immer wieder für Spannung und Aufregung, auch unter Fachleuten.

Im vorliegenden Buch präsentiert er dem Leser alteuropäische Ogham-Inschriften auf den Kolossalköpfen der Olmeken in Mexiko. Wikinger besiedelten Grönland, als es noch grün war, Normannen importierten Brasilholz, und Christen fuhren bereits lange vor Kolumbus bis nach Südamerika und durch die Magellanstrasse in den Pazifik. Veränderte die Papstkirche die europäische Geschichtsschreibung? Bezeugen weltweite Megalithen, Signaltürme und das Netz der breiten, die Maya-Städte geradlinig verbindenden Dammstrassen gemeinsame Wurzeln? Weshalb waren die Inkas oft hellhäutig und blond?

›Kolumbus kam als Letzter‹ rüttelt an den Grundfesten unseres geschichtlichen Wissens«.

Professor em. Dr. Wolfgang Kundt, Universität Bonn

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HÖRBUCH

Kolumbus kam als Letzter Hörbuch

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Klappentext von "Kolumbus kam als Letzter"
Waren die Inka-Herrscher Wikinger?

Die Wikinger nannten Grönland wahrheitsgemäß »grünes Land«, bauten Weizen an und betrieben intensiv Rinderzucht – unmittelbar am Rande des ewigen Eises? Die bereits in »Irrtümer der Erdgeschichte« aufgestellte Behauptung, dass Grönland vor eintausend Jahren grün und eben nicht vereist war, wurde inzwischen eindrucksvoll bestätigt. Denn die Ausgrabung eines Bauernhofes auf Grönland ergab, dass die Wikinger angesichts des näher kommenden Eises in aller Seelenruhe ihre Habseligkeiten einpackten, bis die Farm schließlich unter dem Gletschersand begraben wurde. Kam das Eis erst im 14. Jahrhundert mit der Kleinen Eiszeit und vertrieb die grönländischen Wikinger mit ihren scharfen Waffen ins nahe gelegene Amerika?

Im US-Bundesstaat New Mexico wurden Massengräber prähistorischer Indianer gefunden, die zu 60 Prozent ein Durcheinander von enthaupteten und zerstückelten Körpern sowie abgetrennten Körperteilen enthalten. Die Ausgräber verglichen dieses Erscheinungsbild mit der Wirkungsweise mittelalterlicher Schwerter, die zur selben Zeit in der Alten Welt gefertigt wurden – scharfkantige Klingen besaßen die steinzeitlichen Anasazi in der Neuen Welt nicht.

Wie auch alte Karten beweisen, besiedelten bereits Kelten Island, Grönland und Nordamerika vor den Wikingern, fuhren auf dem Atlantik bis nach Südamerika und durch die Magellanstraße in den Pazifik. Dass die Inkas biblische Geschichten bereits vor der Ankunft der ersten Konquistadoren kannten, galt bisher als Rätsel der Geschichte.

Rätselhaft ist auch eine Pyramidenanlage der Maya, die atypisch aus gebrannten Ziegeln errichtet wurde – eine spezifisch römische Bauweise. Noch rätselhafter sind alteuropäische Ogham-Zeichen auf den angeblich 3000 Jahre alten Kolossalköpfen der Olmeken in Mittelamerika, eine hebräische Inschrift in einem 2000 Jahre alten Grab oder andere vom Autor dokumentierte Überraschungsfunde: Beweise für präkolumbische Kontakte zwischen der Alten und Neuen Welt.

Warum ging dieses Wissen bis zum 15. Jahrhundert wieder verloren? Entstand erst in diesem Zeitraum die römisch-katholische Kirche und sorgte durch eine umfassende Fälschungsaktion nach einer Naturkatastrophe dafür, dass dieses Wissen nur noch in den Mythen erhalten blieb? Zillmer verknüpft ketzerische Fragen, kaum bekannte oder geheim gehaltene Fakten und neueste Forschungsergebnisse zu einer faszinierenden Kette aus Argumentationen und Beweisen: Die Geschichte der Neuen, aber auch der Alten Welt verlief ganz anders…

 

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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich für die Unterstützung
zur Erstellung dieses Buches und für konstruktive Hinweise bedanken:

   Prof. em. Dr. Wolfgang Kundt, Prof. Dr. Bazon Brock, Dr. Willibald Katzinger, Dr. Heribert Illig, Dr. Horst Friedrich, Gernot L. Geise, Thomas Ritter, Prof. em. James P. Scherz, Neil Steede, John Dunlap, Colgate Gilbert und Dipl.-Ing. Reinhard Leichs.

 

 
 

Fehlerkorrektur

  • Im Vorsatz (auf der Buchklappe Innenseite muss es bei den Erläuterungen der Karten heißen:
    ... Im Osten Amerikas anstatt ... Im Westen Amerikas.
    Dieser Fehler wurde in der neuen Sonderausgabe vom Dezember 2004 korrigiert.

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Kolumbus kam als Letzter
Inhaltsverzeichnis



 
Prolog. 11
1 Alteuropäische Funde in Amerika. 15
  Römer oder Griechen in Amerika 15 • Westafrikaner in Amerika 17 • Phönizier in Amerika 18 • Nordafrikaner in Amerika 24 • Schotten und Templer in Nordamerika 28 •Kelten in Nordamerika 31 • America's Stonehenge 33 • Tholos und Root Cellar 35 • Calendar Site II 39 • Steinkreise in Nordamerika 40  
2 Keltenstraßen und Signaltürme. 45
  Kelten im Nordatlantik 45 • Religion und Glaubenskrieg 47 • Geschichtsfälschung 51 • Keltenstraßen 55 • Keltische Römerarmeen 58 • Keltogermanische Union 61 • Sprach man griechisch? 63 • Die Hochkultur der Kelten 68 • Alteuropäisches Währungssystem 70 • Keltisches Nachrichtensystem 72 • Transatlantische Signaltürme 74 • Schreibkundige Barbaren 77  
3 Rätsel Rom. 81
  Das antike Trümmerfeld 81 • Etruskisches Rom 83 • Seevolk Etrusker 86 • Alte Handelswege 90 • Römische Phantome 92 • Rätselhafte Baustile 93 • Römische Ziegelbauweise 95 • Keltische Römerbäder 97 • Römisch oder etruskisch-griechisch? 99 • Römische Münzen 100 • Wurzelloses Lateinisch 104 • Rom war überall 108 • Lateinisch, griechisch oder teutsch? 111 • Ohne Zeitspieß 113  
4 Papstkirche und Geschichtsfälschung. 115
  Mönche fälschten Urkunden 115 • Papstexil oder Neubeginn? 117 • Junger Kirchenstaat 119 • Die französische Papstkirche 122 • Göttliche Harmonie kontra Chaos 124  
5 Ketzer und keltisches Christentum. 129
  Freie Christen im Mittelalter 129 • Vernichtung alter Literatur 132 • Judenpogrome 134 • Irische Christianisierung 137 • Normannischer Baustil 142 • Vorkatholische Missionierung 146  
6 Umbruch und Neuanfang. 155
  Das Ende des Matriarchats 155 • Hexenverfolgung 157 • Stadtgründungen 161 • Karls Luftschlösser 165 • Parallelen mit Nordamerika 168 • Mittelalterliche Städtebauplanung 169 • Rastergeplante Märkte 173 • Das Filialsystem der Templer 177 • Kulturschnitt 178 • Späte Jahreszählung n. Chr. 181 • Neue Sprachen 183 • Schlussfolgerungen 188  
7 Präkolumbische Vermessung. 193
  Europäisches Vermessungssystem 193 • Kosmische Landschaftsarchitektur 199 • Horizontalkalender in Amerika 202 • Transatlantische Maßsysteme 208 • Straßen derMaya 210  
8 Weltreisende Wikinger. 213
  Wikinger in Mittelamerika 213 • Alteuropäische Sprachwurzeln in Amerika 217 • Oghamschrift auf Kolossalköpfen 223 • Lateinisch und Griechisch in Altamerika 232 • Römische Ziegelbauweise der Maya 236 • Weiße Götter 241 • Alle Wege führen nach Tiahuanaco 252 • Wikinger in Nordamerika 258 • Irische Mönche in Amerika 265 • Amerikanische Schmelzöfen 268 • Earthworks und Viereckschanzen 271 • Verschobene Zeiten 272  
9 Megalithiker und Kelten in Amerika. 279
  Das Ende der Bronzezeit 279 • Klimasturz vor über 2000 Jahren 282 • Die bevölkerte Nordsee 286 • Absenkung der Meere 289 • Weltenbummler 305 • Sinkende Grönlandbrücke 308 • Die Völker fliehen 314 • Ende der Schneezeit 316 • Ein erneuter Klimawechsel 318 • Das grüne Grönland 322 • Karten beweisen eisfreie Pole 327 • Auslöser der Kleinen Eiszeit 332 • Veränderte Kulturgeschichte 335  
Nachtrag. 339
Epilog. 341
Literaturverzeichnis 347
Register

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Kolumbus kam als Letzter
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Kolumbus kam als Letzter
Termine, Auftritte und Vorträge

 

 
 

"Menschen" bei domradio

18.05.2004
     
domradio

Hans-Jocahim Zillmer zu Gast in einer zweistündigen Sendung am 18. Mai 2004 im Dom Radio Köln bei der Sendereihe "Menschen" mit Moderatorin Angela Krumpen über sein Buch "Kolumbus kam als Letzter".

Das Interview kann dort bestellt werden.


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Kolumbus kam als Letzter
Rezensionen

 

 
 

Rezension "PM"

September/Oktober 2004
     
PM
.Die Phönikier gründeten das Maya-Reich, römische Bauinschenjöre halfen den Inkas bei ihren Pyramiden, die Kelten waren keine Christen und das Mittelalter existierte gar nicht. Das sind, etwas überspitzt formuliert, einige der Thesen des Inschenjörs Zillmer, die er mit umfangreichen Daten und oft geheim gehaltenen Funden zu belegen sucht. Dabei zitiert er auch oft Ivan Illig, der behauptet, im Mittelalter fehlen genau 297 Jahre. Studierte Historiker werden sicherlich viele falsche oder falsch dargestellte Behauptungen in diesem umfangreichen Buch finden, unvoreingenommene und unbelastete Leser dagegen viele Anregungen für eigenen Überlegungen. Wer immer sich für Geschichte und ihre möglicherweise gefälschte Darstellung interessiert, ist mit diesem Buch mit bestem Diskussionsstoff versorgt.
 
"Lesetipp" im Nachrichtenmagazin FOCUS
21.06.2004
     
FOCUS
Buchtipp FOCUS


 
Buchtipp bei ZDF "Wissen und Entdecken"
26.09.2004
     
ZDF

Tauchfahrt in die Vergangenheit: Kolumbus' letzte Reise

Sendung vom 26.09.2004

Kolumbus kam als Letzter
Von Hans-Joachim Zillmer
Gebundene Ausgabe - 336 Seiten -
Langen/Müller (2004)
22,90 Euro

Hans-Joachim Zillmer präsentiert dem Leser alteuropäische Ogham-Inschriften auf den Kolossalköpfen der Olmeken in Mexiko. Wikinger besiedelten Grönland, als es noch grün war, Normannen importierten Brasilholz und Christen fuhren bereits lange vor Kolumbus bis nach Südamerika und durch die Magellanstraße in den Pazifik. Veränderte die Papstkirche die europäische Geschichtsschreibung? Bezeugen weltweite Megalithen, Signaltürme und das Netz der breiten, die Maya-Städte geradlinig verbindenden Dammstraßen gemeinsame Wurzel? Weshalb waren die Inka hellhäutig und blond?

Quelle: ZDF Wissen & Entdecken

 

 

Nordstern

September/Oktober 2004
     
Nordstern September/Oktober 2004
Das neue Buch von Hans-Joachim Zillmer hat es in sich. Bringt er doch die gesamte traditionelle Geschichtsschreibung wie ein Kartenhaus zum Einsturz.

Angenehmerweise gelingt ihm dies ohne hysterische Besserwisserei und absurde Spekulationen, wie man es hin und wieder bei anderen Autoren findet. Ruhig und gelassen präsentiert er eine überwältigende Fülle an Fakten, archäologischen Funden und alten Schriften.

Zusammengefasst ergibt sich daraus folgendes Bild:

Die Kelten lebten früher nicht nur in Britannien, sondern sie lebten von Griechenland bis Spanien und von der Südspitze Italiens bis nach Schweden, Norwegen, Island und Grönland. In diesem riesigen Gebiet wurde eine einzige, gemeinsame Sprache gesprochen und eine gemeinsame Währung benutzt. Diese Kultur war dezentral organisiert, das heißt, dass sie völlig ohne die Gründung von Städten auskam. Technisch war diese Kultur recht hochstehend, wie ein gut ausgebautes Netz von Signaltürmen zur Kommunikation und Mega-Bauwerke wie die Steinkreise in Stonehenge zeigen. In dieser Kultur war das Matriarchat vorherrschend. Bei der Ausbreitung des Christentums gab es ein friedliches Miteinander der Druiden beziehungsweise der keltischen Priester mit den neuen urchristlichen Priestern.

Als begabte Seefahrer reisten unsere Vorfahren schon lange vor Kolumbus nach Nord- und Südamerika, trieben Handel und siedelten dort. So gibt es heute noch schriftliche Aufzeichnungen von der zweiten Besiedlung Amerikas, in der die europäischen Auswanderer verwundert von blonden, hellhäutigen Indianern berichten, die mit etwa achtzig Personen in Langhäusern leben. Diese nordamerikanische Langhäuser sind von der Bauweise exakt identisch mit den Wikinger- Langhäusern. Jedem Langhaus stand ein Frau vor. Auch in Nordamerika finden sich Steinkreise wie die in Stonehenge. ähnliche Berichte gibt es auch aus Südamerika, als die Konquistadoren auf blonde, hellhäutige Eingeborene stießen. Diese Eingeborenen überraschten die Neuankömmlinge damit, dass sie Jesus und anderes biblisches Wissen längst kannten.

Um die Jahre 800 - 1000 n. Chr. verschlechterten sich die Lebensbedingungen in Europa dramatisch. Flutkatastrophen, Erdbeben und sinkende Temperaturen verwüsteten das keltische Europa vom Mittelmeer bis zur Nordsee. In dieser Zeit des Chaos gelang es der bis dahin unbedeutenden Organisation der Papst-Kirche in die Trümmer Roms umzusiedeln. Die Papst-Kirche riss in der Folge die Macht in ganz Europa an sich. Mit rücksichtsloser Brutalität, Folter und Mord, gemeinhin als Inquisition bekannt, ging sie gegen das alte Urchristentum, die ursprüngliche keltische Religion und das Matriarchat vor. Durch Urkundenfälschungen eignete sie sich Länderein an. Um das matriarchale, dezentrale, keltisch-urchristliche Gemeinwesen völlig zu zerschlagen und zu kontrollieren, erschuf die Papst-Kirche eigene Sprachen. So ist das Latein ebenso eine Erfindung von radikalen Mönchen wie die anderen europäischen Sprachen. Diese Sprachen wurden bestimmten Regionen zugewiesen. Gleichzeitig wurde das Land durch die massenhafte Gründung von Städten aufgeteilt und unter die Kontrolle einer der Kirche hörigen Obrigkeit gestellt.

Dies in aller Kürze zum Inhalt. Wie schon Eingangs geschrieben, überzeugt der Autor durch seinen sehr sachlichen Ton und die überwältigende Fülle an Fakten, die er präsentieren kann.

Fazit: dieses Buch ist ein unbedingtes Muss.

 


 

Rezension von Gernot L. Geise, Sachbuchautor

     
 

Wenn Zillmer ein neues Buch veröffentlicht, kann man sicher sein, dass es ein gut recherchiertes Thema enthält, mit neuen Erkenntnissen, die seine eigenen Forschungen untermauern – und die so gar nicht in das (immer noch) gelehrte Geschichtsbild passen. Zillmer, der als „International Scientist of the Year 2002“ nominiert ist, betont nachdrücklich, wie so manche Außenseiter-Forscher, dass unser Geschichtsbild nicht stimmt und dringend korrigiert werden muss. Dazu liefert er auch hier wieder eine Fülle von Fakten.

Angefangen hatte es mit seinem Erstlingswerk „Darwins Irrtum“, das inzwischen zum Bestseller aufgestiegen und in bisher zehn Fremdsprachen übersetzt worden ist. Darin, und in den folgenden Werken, ging es noch vornehmlich um die Frage, ob die Dinosaurier wirklich vor 64 Millionen Jahren ausgestorben sind, ob sie mit den Menschen zeitgleich lebten – und ob ihr Ende nicht erst vor wenigen Jahrtausenden war.

Bereits in seinem Buch „Irrtümer der Erdgeschichte“ trat die Frage in den Vordergrund, ob und warum Großkatastrophen (Kataklysmen) in unserer jüngeren Vergangenheit stattgefunden hatten, und warum sie aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwunden sind. Dazu untersuchte er geologische Formationen auf unkonventionelle Art, mit dem Blick des Bau-Ingenieurs und kam zu dem Ergebnis, dass beispielsweise die Auffaltung von Gebirgen unmöglich im Laufe von Jahrmillionen stattgefunden haben kann, sondern innerhalb kürzester Zeit, in welcher das Gestein noch eine plastische Konsistenz gehabt haben muss.

Tsunami-artige Superfluten hatten vor noch wenigen tausend Jahren die Erdoberfläche entscheidend verändert. Das ist auch am Grand Canyon in den USA zu erkennen, der nicht etwa in Millionen Jahren, sondern innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne durch die Einwirkung großer Wassermassen entstand.

Auf seinen ausgedehnten Reisen um die Welt auf der Suche nach Dinosaurier-Relikten und Ausgrabungsstätten kam Zillmer natürlich auch mit anderen Themen in Berührung. Vielfache Besuche in den USA erbrachten zum Teil unterdrückte Erkenntnisse über unsere Vorfahren, für die Atlantik und Pazifik ganz offensichtlich keine Hindernisse waren, sonst wären in den USA wohl keinerlei Relikte auffindbar. Verblüffenderweise hat man dort jedoch nicht nur Hinterlassenschaften der „Römer“ und Griechen gefunden, sondern auch welche der Phönizier, Schotten, Templer, Kelten und Wikinger. Wie kamen jedoch Abgesandte dieser Völker nach Nordamerika, wenn dieser Kontinent angeblich damals weder bekannt noch erreichbar war? Nur über die schmale, vereiste Beringstraße? Es muss also alles ganz anders gewesen sein! Die offiziellen Stellen machen es sich einfach: Was nicht in das vorgegebene Geschichtsbild hinein passt, muss wohl eine Fälschung sein. Was haben keltische Relikte in den USA zu suchen, wenn die Kelten offiziell gar nicht dorthin kamen?

Das war der Grund, dass Zillmer sich zunächst einmal mit unserer Geschichte beschäftigt hat. Was ist eigentlich über unsere Vorfahren, die Keltogermanen, bekannt? Wo gab es sie überall? Was hat es mit den sogenannten „Römern“ auf sich? Auch Zillmer kommt zu dem Ergebnis, dass es das sogenannte Römische Reich in der Form, wie es uns präsentiert wird, nicht gab. Was an „römischen“ Hinterlassenschaften zu bewundern ist, ist etruskisch. Die „Römer“ in Germanien waren Kelten, und lateinisch haben sie schon gar nicht gesprochen, denn das ist eine Kunstsprache, die erst im späten Mittelalter erfunden wurde.

Ich konnte zwar in meinem Buch „Die Irrealität des Römischen Reiches“ die „Römer“ Germaniens ad absurdum führen, hatte jedoch gewisse Probleme mit dem „alten“ Römerreich. Dieses hat Zillmer jetzt auf elegante Art aufgelöst.

Wenn man sich mit Geschichtsschreibung beschäftigt, darf auch der Einfluss der christlichen Kirche nicht fehlen, denn Geschichtsschreibung fand jahrhundertelang nur dort statt. Und wenn man ein Monopol hat, so wird es auch ausgenutzt. Das hat die Kirche ausgiebig getan, indem sie sich zurecht fälschte, was gerade benötigt wurde. Seit wann gab es eigentlich die christliche Kirche? Etwa so lange, wie sie es von sich behauptet? Fehlanzeige! Zillmer zeigt, wie sich die Papstkirche selbst ein künstliches Alter beschert hat, und er kam bei seinen Recherchen darauf, dass es vor der Papstkirche bereits ein „freies Christentum“ gab, das jedoch herzlich wenig mit dem Papstchristentum zu tun hatte. Die keltischen Urchristen missionierten friedlich, sie waren tolerant zu anderen Religionen und hatten keinerlei Machtansprüche. Als die katholische Papstkirche jedoch antrat, missionierte sie mit Gewalt, mit Feuer und Schwert. Habgier und Macht waren ihre Triebfedern. Durch das schon vorhandene Urchristentum fiel es ihr relativ leicht, die Macht zu übernehmen. Nachdem sie diese erst einmal gesichert hatte, rottete sie brutal alles aus, was ihren Machtansprüchen im Wege stand. Die ganze keltogermanische Kultur verschwand auf Scheiterhaufen, die christlich regierten Ländereien erlebten einen geistigen Niedergang ohnegleichen.

Da von nun an ausschließlich die christliche Papstkirche entschied, was sein durfte und was nicht, wie unsere Vorfahren lebten, wie tief ihre Kultur stand – sie waren schließlich ungläubige Heiden –, ist es relativ schwierig, objektive Einzelheiten über sie zu erfahren. So konnte das vorgegebene Bild unserer Vorfahren erst im letzten Jahrhundert durch archäologische Ausgrabungen nach und nach korrigiert werden.

Je mehr man über unsere Vorfahren weiß, um so besser kann man Parallelen ziehen zwischen ihnen und Funden, die in Amerika gemacht wurden. Bisher hat man bequemerweise (nicht nur in Amerika) Funde, die nicht ins vorgegebene Geschichtsbild passen, als Fälschungen abqualifiziert. Inzwischen ändern sich glücklicherweise auch hier die offiziellen Meinungen.

Es lässt sich heute nicht mehr hinweg diskutieren, dass ganz offensichtlich die Wikinger Amerika besucht hatten, und es gibt nicht nur Leif Erikson als Ausnahme. Man fand die Hinterlassenschaften der Wikinger inzwischen bis in Mittelamerika.

Die christlichen spanischen Eroberer Südamerikas hatten es deshalb so leicht mit der Unterwerfung der dortigen arglosen Bevölkerung, weil diese bereits – zur Verblüffung der Spanier – das Urchristentum kannten. Woher kannten sie es, wenn nicht durch keltische (irische) Missionare? Und tatsächlich lassen sich hierzu viele Nachweise erbringen. Dass die Indianer in den Spaniern die Wiederkehr ihrer alten weißhäutigen, bärtigen Götter sahen, ist ein Märchen, das erst von den Spaniern erfunden wurde. Kein Spanier wurde von den Indianern als Gott angesehen, sie wurden jedoch als Abgesandte einer Religion begrüßt, die mit der indianischen (urchristlichen) große Ähnlichkeit hatte. Das war jedoch ihr Verhängnis und ihr Untergang.

Im letzten Teil seines Buches untersucht Zillmer, wie die Erdoberfläche vor zweitausend Jahren ausgesehen haben könnte. Er zeigt sehr nachvollziehbar die Zusammenhänge zwischen Warm- und Kaltzeiten auf. Wie hängt die Vereisung der Pole (und Grönlands) mit der Höhe des Meeresspiegels und der irdischen Durchschnittstemperatur zusammen? Relativ einfache Störungen im globalen Wettergeschehen können ungeahnte Auswirkungen auf das Klima haben, und somit auf Eisbildung.

Vor mehr als zweitausend Jahren muss ein Klimawechsel stattgefunden haben, in dessen Folge große Mengen Schnee an den Polen niedergingen. Paradoxerweise können die Eismassen an den Polen sowie auf den höheren Gebirgen nur dann anwachsen, wenn die Durchschnittstemperatur der Meere ansteigt, so dass mehr Wasser verdunsten kann, das sich dann wiederum an den Polen als Schnee niederschlägt. Dadurch sinken die Meeresspiegel ab, und es werden Festlandsbrücken zwischen den Kontinenten freigelegt, die wiederum eine Wanderung von Mensch und Tier ermöglichten, ohne dass man hochseetüchtige Boote bauen musste.

Die Nordsee gab es zu dieser Zeit nicht, sie war ein bevölkertes Tiefland. Erst mit einem weiteren Klimawechsel vor rund zweitausend Jahren begannen die Pole wieder abzuschmelzen, die Meeresspiegel stiegen wieder an, die Nordsee begann sich zu füllen, die dort lebenden Menschen flohen vor dem Wasser. Später folgten weitere Klimawechsel.

Die Pole müssen einst eisfrei gewesen sein, denn es existieren heute noch so genannte Portolankarten, die eine eisfreie Antarktis zeigen. Nach unserem Selbstverständnis war die Antarktis jedoch niemals eisfrei. Erst in den letzten Jahrzehnten konnte durch Satelliten-Messungen die Umrisse der Antarktis nachgewiesen werden. Woher kannten die unbekannten Hersteller der Portolankarten so detailgenau die Antarktis, wenn sie doch angeblich wie heute immer unter einem Eispanzer lag? Da man unseren Vorfahren wohl kaum eine Satelliten-Technik unterstellen kann, muss die Antarktis wohl mit konventionellen Vermessungsverfahren kartographiert worden sein. Ebenso jedoch auch der amerikanische Doppelkontinent, denn auch er ist auf den Portolankarten detailgenau eingezeichnet, obwohl er offiziell erst durch Christoph Kolumbus entdeckt worden ist. Die Karten sind jedoch viel älter. Wer hat lange vor Kolumbus die Kontinente derart genau kartographiert? Es kann eigentlich nur eine Vorläufer-Kultur gewesen sein, vielleicht diejenige, welche die Megalithbauten rund um die Erde anlegte?

Im Zeitraum zwischen dieser Kultur und heute müssen jedoch gleich mehrere Kataklysmen über die Erde hinweg gefegt sein, denn das einzige, was von ihr übrig ist, sind die zahlreichen Megalithbauten, die heute recht hilflos als Grabstätten bezeichnet werden.

Hans-Joachim Zillmer hat mit seinem Buch ein Werk vorgelegt, das erstmals einen Bogen schlägt zwischen Vergangenheit und heute, wie sich das Bild unserer Geschichte aufgrund neuester Erkenntnisse und archäologischer Funde darstellt. Auch er ist der Meinung – was in Historikerkreisen gar nicht gern gesehen wird –, dass in unserem Geschichtsbild hunderte und tausende von Jahren künstlich eingefügt sind, die es niemals gab. Diese gilt es zu erkennen und zu entfernen, denn dann löst sich so manches geschichtliche Rätsel von selbst auf.

„Kolumbus kam als Letzter“ ist jedem an unserer Vorgeschichte Interessierten wärmstens zu empfehlen. In seiner für ihn typischen Art hat Zillmer geschickt wissenschaftliche Fakten mit einer lockeren Erzählweise verquickt, so dass es keine langatmigen Stellen gibt. Wäre das Buch ein Stück Kuchen, würde ich sagen: „Ein besonderer Leckerbissen!“.

Gernot L. Geise


 

Magazin "Ancient Mail" (www.ancientmail.de)

Ausgabe 19, Mai 2004
     
Ancient MAil, Ausgabe 19, Mai 2004

Ist ein 40 Tonnen schweres Trilithon auf Tonga (Südsee) Teil eines nach keltischen Prinzipien astronomisch ausgerichteten Horizontalkalenders? Wieso trägt eine in Kingston Bay (Jamaica) gefundene Stele eine "römische" Inschrift in lateinischen Buchstaben? Wieso ist ein Stein in Minnesota mit einer Runeninschrift bedeckt, die von einer Fahrt von Goten und Norwegern im Jahre 1362 berichtet?

Das sind nur drei von unzähligen Fragen, denen Hans-Joachim Zillmer in seinem neuen Buch nachgeht. Hierzu hat er umfangreiche Recherchen vor Ort durchgeführt. Von der einen oder anderen Fundstelle, die er beschreibt, hat man vielleicht inrgendwann schon einmal gehört, aber noch nie zuvor wurden die Beweise für die "Entdeckung" Amerikas vor Kolumbus´ Zeit in diesem Umfang und in dieser Sorgfältigkeit zusammen getragen.

Die bisher bekannten Argumente für die frühe Besiedlung Amerikas war nur ein Mosaiksteinchen. Zillmer hat ein Gesamtbild geschaffen, dabei ist Ihm mit diesem Buch ein Werk gelungen, das geeignet ist, unser gängiges Geschichtsbild nachhaltig zurecht zu rücken.

Werner Betz


Rezension von Dr. rer. nat. Horst Friedrich
16.03.2004
     
 
Rezension Dr. Horst Friedrich
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Rezension "Frankenpost"
25.09.2004
     
 
Rezension FRANKENPOST
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