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Entstehung der Sahara
Vor nur ein paar tausend Jahren fanden gravierende Änderungen statt

Vor ein paar tausend Jahren entstanden nicht nur die Niagarafälle in Amerika (siehe DARWINS IRRTUM), sondern auch auch andere Naturwunder. Die Sahara entstand auch vor nur ungefähr 6000 Jahren? Neue Untersuchungen bestätigen die Aussagen in Darwins Irrtum über große Veränderungen vor nur ein paar tausend Jahren. Auch die Änderung der Erdachsenneigung in geschichtlicher Zeit wird bestätigt, obwohl ihr nur geringere Schwankungen zugebilligt werden. Aber daraus ergeben sich, da der Aktualismus bzw. die Gleichförmigkeitstheorien von einem nie vorhandenen Idealzustand mit höchstens örtlichen Störungen in größeren Zeitabständen ausgehen, ganz andere grundsätzliche Überlegungen. Katastrophen oder andere außergewöhnliche global wirkende Ereignisse - Bildung der Sahara, Niagarafälle - sind mit den Gleichförmigkeitstheorien eigentlich nicht vereinbar. Auch in dem vorliegenden Fall handelt es sich um kein örtliches sondern ein globales Ereignis!!!! Daher stimmen die linear bzw. konstant angesetzten Randbedingungen schulwissenschaftlicher Hochrechnungen - beispielsweise in bezug auf die Erdzeitalter - aus aktuellen Gegebenheiten und Beobachtungen projiziert in die Vergangenheit nicht.

Viele Vertreter der Katastrophentheorie wie Immanuel Velikovsky in den 50er Jahren, die aus logischen Gesichtspunkten heraus die Bildung der Sahara beispielsweise wegen den in der Wüste zu finden relativ modern anmutenden Felszeichnungen vor nur ein paar tausend Jahren ansetzten, wurden bisher als Spinner verlacht.

Originaltext (Tickermeldung: Bild der Wissenschaft):
Sahara bildete sich infolge Verlagerung der Erdachse

Meldung vom 12.7.1999

Einer Forschergruppe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist es erstmals gelungen, das globale Wechselspiel zwischen Atmosphäre, Ozean und Vegetation, das zur Wüstenbildung in Nordafrika vor etwa 5000 bis 6000 Jahren führte, in einem Computermodell zu simulieren. Aus Analysen fossiler Pflanzenpollen und Knochen sowie aus Felszeichnungen weiß man, daß der Bereich der heutigen Sahara bis vor etwa 6000 Jahren überwiegend von einer subtropischen Steppe eingenommen wurde, in der es häufiger regnete als heute. Die klimatischen Bedingungen dieser Steppenlandschaft konnten bereits vor einem Jahr von der Forschergruppe mit Hilfe eines Computermodells, genannt CLIMBER (CLIMate and BiosphERe), rekonstruiert werden. In einem zweiten Schritt gelang es den Potsdamer Forschern nun, auch die weitere Entwicklung der Sahara hin zu einer Wüste zu modellieren. Die Simulationen zeigen, wie die Wechselwirkung zwischen Vegetation, Atmosphäre und Ozeanströmung zu relativ abrupten Klimaänderungen führen kann - ein Prozeß, der das Klima auch in der Zukunft beeinflussen könnte, vermutet Martin Claussen, Leiter der Forschungsgruppe am PIK und Professor für Theoretische Klimatologie an der Freien Universität Berlin.

Erstaunlich an diesem Ergebnis sei, so der Forscher, daß abrupte Klima- und Vegetationsänderungen offenbar von sich allmählich ändernden äußeren Faktoren, wie die regionale Verteilung der Sonneneinstrahlung, ausgelöst werden können. Diese Änderung wiederum sei auf kleine periodische Schwankungen in der Erdbahn und der Erdachsenneigung zurückzuführen. Die Schwankungen führten dazu, daß die Sommer seit mehreren Jahrtausenden in vielen Gebieten der Nordhalbkugel kühler wurden. Der Sommermonsun wurde allmählich schwächer und die Niederschläge nahmen ab. Der Kreislauf zwischen Vegetation und Atmosphäre über Verdunstung, Wolkenbildung und Niederschlag, verstärkte den Trend zur Trockenheit, so daß dann, vor etwa 5500 Jahren, eine abrupte Änderung des Klimas und der Vegetation erfolgte. Das Ergebnis der Forschergruppe legt nahe, daß die damalige Wüstenbildung in Nordafrika im wesentlichen natürlichen Ursprungs war. Im Inneren der heutigen Wüste haben die Menschen auf die Klimaänderung nur reagieren können, erklärt Hans-Joachim Pachur, Professor für Geographie an der FU Berlin, während sie bereits zu einer weitflächigen Veränderung der Vegetation sowohl am Nordrand wie auch am Südrand der Wüste beigetragen haben.

QUELLE: Jan Oliver Loefken, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung]

 

Ergänzende Meldung
(15. 07. 1999)

Da von uns (Bild der Wissenschaft, d.V.) und einigen Tageszeitungen dazu ungenaue Meldungen verbreitet wurden, bringen wir an dieser Stelle einen vom PIK autorisierten Text:

."Aus Analysen fossiler Pflanzenpollen und Knochen sowie aus Felszeichnungen weiß man, daß der Bereich der heutigen Sahara bis vor etwa 6000 Jahren überwiegend von einer subtropischen Steppe eingenommen wurde, in der es häufiger regnete als heute. Die klimatischen Bedingungen dieser Steppenlandschaft konnten bereits vor einem Jahr von der Forschergruppe mit Hilfe eines Computermodells, genannt CLIMBER (CLIMate and BiosphERe), rekonstruiert werden. In einem zweiten Schritt gelang es den Potsdamer Forschern nun, auch die weitere Entwicklung der Sahara hin zu einer Wüste zu modellieren.

Die Simulationen zeigen, wie die Wechselwirkung zwischen Vegetation, Atmosphäre und Ozeanströmung zu relativ abrupten Klimaänderungen führen kann - ein Prozeß, der das Klima auch in der Zukunft beeinflussen könnte, vermutet Martin Claussen, Leiter der Forschungsgruppe am PIK und Professor für Theoretische Klimatologie an der Freien Universität Berlin. Erstaunlich an diesem Ergebnis sei, so der Forscher, daß abrupte Klima- und Vegetationsänderungen offenbar von sich allmählich ändernden äußeren Faktoren, wie die regionale Verteilung der Sonneneinstrahlung, ausgelöst werden können. Diese Änderung wiederum sei auf kleine periodische Schwankungen in der Erdbahn und der Erdachsenneigung zurückzuführen.

Die Schwankungen führten dazu, daß die Sommer seit mehreren Jahrtausenden in vielen Gebieten der Nordhalbkugel kühler wurden. Der Sommermonsun wurde allmählich schwächer und die Niederschläge nahmen ab. Der Kreislauf zwischen Vegetation und Atmosphäre über Verdunstung, Wolkenbildung und Niederschlag, verstärkte den Trend zur Trockenheit, so daß dann, vor etwa 5500 Jahren, eine abrupte Änderung des Klimas und der Vegetation erfolgte.

Das Ergebnis der Forschergruppe legt nahe, daß die damalige Wüstenbildung in Nordafrika im wesentlichen natürlichen Ursprungs war. Im Inneren der heutigen Wüste haben die Menschen auf die Klimaänderung nur reagieren können, erklärt Hans-Joachim Pachur, Professor für Geographie an der FU Berlin, während sie bereits zu einer weitflächigen Veränderung der Vegetation sowohl am Nordrand wie auch am Südrand der Wüste beigetragen haben."

QUELLE: Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam

 

Die langsame Bildung der Sahara begann vor nur 5500 Jahren

Nach einer neuen Untersuchung soll die Verwandlung der Sahara von einer grünen Landschaft in eine Wüste vor 5500 Jahren begonnen und sich langsam vollzogen haben. Klimawandel pur ohne Autos und Kraftwerke. Die Entwicklung zur Wüste stießen veränderte Monsunwinde und geringere Niederschläge an. Zuerst verschwanden tropische Baumbestände und dann die Grassavanne, bis sich vor rund 2700 Jahren jenes Wüstenbild ergab, das die Sahara zur heutzutage größten Wüste der Erde machte.

QUELLE:Climate-Driven Ecosystem Succession in the Sahara: The Past 6000 Years, S. Kröpelin, D. Verschuren, A.-M. Lézine, H. Eggermont, C. Cocquyt, P. Francus, J.-P. Cazet, M. Fagot, B. Rumes, J. M. Russell, F. Darius, D. J. Conley, M. Schuster, H. von Suchodoletz, and D. R. Engstrom Science 9 May 2008 320: 765¬-768 [DOI: 10.1126/science.1154913] (in Research Articles)

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Kommentar

In dem Buch "Die Evolutionslüge" wird dokumentiert, dass im Wüstensand der Sahara am Rand der alten Seen unzählige Dinosaurier-Skelette (u. a. Raubsaurier wie Suchomimus) gefunden wurden. Strandeten auch Schwimmsaurier neben urzeitlichen Krokodilen (Sarcosuchus) aus der Kreidezeit, als die Seen vor wenigen tausend Jahren verlandeten? Man fand auch versteinerte menschliche Überreste in denselben, Saurier enthaltenden Schichten. Auch der versteinerte Kopf einer Kuh wurde unweit der versteinerten menschlichen Funde entdeckt - siehe Artikel in "Die Evolutionslüge" (Zillmer, 2005, S. 24 ff.) sowie Abbildung 4, S. 27.

 

Als die Sahara noch grün war

Auf der Suche nach Dinosaurier-Knochen stieß das Team von Paul Sereno mitten in der Sahara auf uralte Gräber. Pollenstaub auf den Toten zeugt von einer Zeit, als die Wüste noch blühte.

Mitten in der Sahara wurde ein eindrucksvolles Zeugnis aus einer Zeit entdeckt, in der die heutige Sandwüste noch grün war. In der Ténéré-Wüste im Niger wurden etwa 200 Gräber mit Überresten von Menschen, die vor tausenden von Jahren in dem damals noch fruchtbaren Gebiet lebten. Der Friedhof liegt in einer Gegend, in der sich zu damaliger Zeit ein See befand.

Forscher um Paul Sereno von der University of Chicago waren bei der Suche nach Dinosauriern auf den Fundort gestoßen.

Die einstige Fruchtbarkeit des Gebiets bezeugen die Überreste einer Frau und zweier Kinder, die bei ihrer Beisetzung allem Anschein nach auf Blumen gebettet wurden, wie Überreste von Blütenpollen zeigen. Die ältere Siedlungsgruppe bestand vor allem aus Jägern, die die grüne Sahara in ihrer feuchtesten Zeitspanne bewohnten - vor etwa 10.000 und 8000 Jahren. Die groß gewachsenen Menschen erbeuteten wilde Tiere und töteten mit ihren Speeren Barsche. Vor etwa 7000 bis 4500 Jahren lebte in der Region ein Volk, das vermutlich jagte, fischte und Vieh züchtete. In ihren Gräbern entdeckten die Wissenschaftler häufig Schmuck: So trägt ein Mädchen einen Oberarmreifen, geschnitzt aus dem Zahn eines Flusspferds.

"Auf den ersten Blick ist es schwer, sich vorzustellen, wie zwei so unterschiedliche Gruppen ihre Toten an dem gleichen Ort bestattet haben“, sagte Chris Stojanowski, Bioarchäologe von der Arizona State University. "Das größte Mysterium besteht darin, wie sie das offensichtlich schafften, ohne ein einziges Grab zu beschädigen." Vor etwa 8000 Jahren begann allmählich eine Trockenperiode: Der See verschwand nach und nach, die Anlage wurde aufgegeben.

Einen Bericht über die Grabung soll in der September-Ausgabe des US-Magazins National Geographic  erscheinen.

Siehe auch: http://www.sueddeutsche.de/wissen/443/306405/text/

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